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Husky Events

    

 

 

 

 

Wie oft muss ein Husky laufen ?

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Um besser auf diese Frage eingehen zu können haben wir diese in zwei Fragen untergliedert.

 

Müssen die Hunde jeden Tag bewegt werden ?

 

Es kommt ganz darauf an, was für eine Jahreszeit wir haben. Da die Hunde sehr Temperatur-abhängig sind, entscheidet im Endeffekt das Wetter wie die Hunde trainiert werden.

Wenn wir vom Training sprechen, meinen wir die Arbeit im Gespann. Dies benötigt der Hund, um zufrieden und glücklich zu sein. Das Nebenher-Laufen am Fahrrad oder gar bloß spazieren-gehen, stellt die Hunde in keinster Weise zufrieden. Sie wollen laufen und ziehen. Das macht sie glücklich und das ist auch Training. Der Rest ist zwar schön, aber stellt die Lauffreude des Huskies nicht zufrieden. 

Wir stellen auch jeden Hund vor die Wahl, ob er mitlaufen oder lieber zu Hause bleiben möchte. So kann es schon ab und zu sein, dass der ein oder andere Hund, der sich nicht gut fühlt oder gar ein kleines Wehwehchen hat, zu Hause zu bleibt.

Im Sommer z.B. ist es nicht im Sinne des Huskies, wenn er jeden Tag zum Laufen genommen wird. Auch sind da die Distanzen um einiges weniger als im Winter. Wenn wir in den Sommermonaten mit dem Gespann raus gehen, laufen die Hunde selten über 20 km. Auch sind solche Läufe nur in der Frühe oder in der Nacht möglich. Da ist es kühl und die Sonne scheint nur schwach oder gar nicht. In den warmen Monaten werden Gespannfahrten aller zwei bis drei Tage durchgeführt. 

Da unsere Hunde im Rudel leben, haben sie auch so viel Bewegung indem sie miteinander spielen oder nur so ein bisschen toben. Wir mögen die Zwingerhaltung aus genau diesem Grund nicht. (Dies soll nicht heißen, dass sie schlecht ist, es ist nur nicht unser Weg.) Wird das Rudel zu aktiv, ist es für uns ein gutes Zeichen, dass die Hunde mal wieder bewegt werden sollten.

Im Winter sieht das Ganze um einiges anders aus. Da wir uns für das Langstrecken-Training entschieden haben, ist das Training um einiges zeitaufwendiger als normalerweise. Der Lohn dafür (und das ist auch der Grund warum wir dies machen) ist, das wir ruhige und ausgeglichene Hunde haben. Außerdem möchten wir mit den Hunden auch etwas erleben und nicht nur 20 km so schnell wie möglich herunterreißen. So werden Sprinthunde trainiert, welche um einiges spritziger und unruhiger sind als unsere. (Auch hier möchte ich anmerken: Dies soll nicht heißen, dass das andere Training schlechter ist, aber wir haben für uns einen anderen Weg gewählt.)

Wir haben unser Training an das der Musher, welche in Alaska und Kanada trainieren, angelehnt und haben damit tolle Erfolge. Mittlerweile ist es so, dass unter 5 Stunden Training nichts mehr geht. Dies entspricht einer Distanz von ~ 50 - 60 km. Dies ist aber das Mindeste, was wir mit den Hunden machen und dies fast täglich. Nebenbei werden dann auch Touren mit eingebaut, die mal locker über 100 km gehen. Wenn man bei - 10 °C, 12 Stunden mit dem Gespann unterwegs war, weiß man was man gemacht hat. Danach heißt es aber noch lange nicht Feierabend.

Nun müssen erst die Hunde versorgt und dann die Ausrüstung überprüft und verstaut werden. Zum Versorgen der Hunde gehört auch, das die Hunde auf Verletzungen und Verspannungen kontrolliert werden. Das heißt auch, dass es sein kann, dass man im Anschluß 1-2 Stunden dabei ist, die Hunde zu massieren.

Durch den enormen Energiebedarf der Hunde (ca. 8.000 - 10.000 kal./Tag) ist die Fütterung sehr sehr wichtig, welche im Winter mehrmals am Tag stattfindet, damit die Hunde ihren enormen Energiebedarf decken können. Dazu aber mehr bei einer anderen Frage.

 

 

Wieviel Kilometer muß ein Husky pro Tag laufen ?

Diese Frage lässt sich in Zahlen schlecht beantworten, da viele Faktoren dies beeinflussen.

 

Schlittenhunde allgemein sind sehr lauffreudig und lieben ihre Arbeit. So sollten sie auch unserer Meinung nach gehalten werden. Es sind nun mal Arbeitstiere.

 

Es bringt nichts, einen Husky stundenlang spazieren zu führen oder diesen leer (ohne Zug) am Fahrrad laufen zu lassen. Wir haben eine Hündin, die hält nichts vom Ziehen, läuft aber fast alles leer im Gespann mit. Selbst nach 50 km ist diese noch fit, während die Anderen sehr dankbar über eine Pause sind.

 

Das Wetter oder besser gesagt die Temberatur ist auch sehr ausschlaggebend. Je kälter es ist, desto schneller regenerieren die Hunde. Wenn im Sommer (es wird nur nachts trainiert) die Hunde zwei, drei Tage benötigen um zu regenerieren, ist es bei -10°C um einiges anderes. Da regenerieren sie schon unterm Laufen sobald nicht mehr so viel gezogen werden muss wie z.B. auf einer Ebene.

 

Wir trainieren unsere Hunde das ganze Jahr über und gestalten dies je nach Bedingung. Dies nimmt zwar sehr viel Zeit in Anspruch, aber wir haben immer ausgeglichene und ruhige Hunde und wir sind auch sehr viel mit unseren Lieblingen zusammen.

 

Man darf auch nicht vergessen, dass die Hunde ein sehr gutes und energiereiches Futter benötigen, um diese Leistungen zu bringen. Wir sind immer auf der Suche, um alles zu optimieren und dazu gehört nun mal neben der Ausrüstung auch das Futter.

 

Falls Sie sich zu diesem Tema beraten lassen möchten, dann kontaktieren Sie uns einfach.

 

Ab September 2012 haben wir mit Hilfe eines Navis die Trainingskilometer dokumentieret. Es sind nur die Gespann-Kilometer.

 

Dazu kommen noch die Strecken, welche die Hunde bei Wanderungen zurücklegen oder wenn wir sie mal auf einer Wiese toben lassen.

 

Hier ein Überblick was unsere Hunde über das Jahr so leisten:

 

Jahr 2012

September 2012 = 263 km           November 2012 = 307 km           

Oktober     2012 = 300 km            Dezember 2012 = 402 km 

 

Jahr 2013

Januar   2013 = 454 km               August       2013 = 195 km  

Februar 2013 = 560 km               September 2013 = 290 km

April      2013 = 230 km                Oktober     2013 = 280 km

Mai       2013 = 270 km

Juni      2013 = 140 km

Juli       2013 = 110 km