Dies ist ein echtes Streitthema.
Die einen sagen mit einem Jahr, andere meinen erst mit 1,5 Jahren – aber was ist nun richtig?

Ehrlich gesagt: das muss jeder für sich selbst wissen.

Wir spannen die jungen Hunde schon mit 6 Monaten ein. Bei vielen gibt es jetzt bestimmt einen Aufschrei, aber wir machen uns schon über das was wir machen viele Gedanken. Somit können wir unser Tun & Handeln auch begründen.

6 Monate klingt erst einmal sehr jung, aber mit 6 Monaten ist der Husky (Vorsicht es gibt auch Rassen bei denen es nicht so ist) so gut wie ausgewachsen.
Weiterhin geht in diesem Alter auch die Pflegelphase los. Bisher hat es ausgereicht, die Welpen auf einer Wiese sich gegenseitig fangen zu lassen und mit Spielen waren alle zufrieden. Dies hat super funktioniert, da sie sich in diesem Alter super abrufen lassen haben.
Nun kommt langsam der eigene Kopf durch und auch der Entdeckungsdrang. Unsere Rufe verpuffen im Nichts, denn die Hundis machen nun was sie wollen (die Pubertät eben).
Später kommt es zwar wieder, dass die Hunde auf uns hören und wieder frei gelassen werden können, doch momentan können sie nur an einer Leine bewegt werden.

Was liegt dann näher, als sie mit ins Gespann zu integrieren. Die Hunde haben nun mal einen Wahnsinns Leistungsüberschuss und sehr sehr viel Energie, welche einfach aus den Hunden raus möchte.

Es ist ganz klar, dass wir die Gespannarbeit mit den jungen Hunden sehr ruhig angehen. Lange Touren funktionieren eh nicht, da die Ausdauer der Hunde noch fehlt. Man sieht ganz gut, wann die Hunde müde werden. Spätestens dann ist Schluss und die Hunde sollten sich ausruhen.

Die Geschwindigkeit sollte hauptsächlich im “Trab” sein. Diese Geschwindigkeit ist sowieso die Beste, auch für später. Der Verschleiß der Hunde geht gegen null und somit bleiben die Hunde lange gesund und haben somit auch lange Spaß am Ziehen. Andauernder “Galopp”, also Rennen ist nicht die natürliche Fortbewegungsart eines Tieres.

Durch das Im-Gespann-Laufen lernen die Hunde schon im jungen Alter Disziplin und auf Kommandos hören, aber auch Entscheidungen treffen, was ihnen wieder Selbstbewusstsein gibt. Sie sind einfach glücklicher, weil sie zufriedener und ausgeglichener sind. Und lernen noch dazu viel von den erfahrenen Gespannteilnehmern, schon allein durch Zuschauen und Beobachten.
Nebenbei bauen sie auch Muskulatur auf, welche die Gelenke schützt.

Wie denkst du darüber? Schreibe deine Gedanken in die Kommentare!

Wir haben mit dieser Methode jedenfalls jahrelang positive Erfahrungen gemacht.
Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen, wenn noch Fragen sind dann schreibt sie uns.
Viel Spaß beim Hundetraining!

Steve.

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Hallo Ihr Lieben.
    Ich sehe es genauso wie ihr. Mein husky ist jetzt acht Monate und er fährt mit mir Rad oder ich jogge.
    Es ist genauso wie ihr geschrieben habt. Er ist so ausgelastet und daheim zufrieden und ausgeglichen.

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