Dem Hund Rechts und Links beibringen

Dem Hund Rechts und Links beibringen – das stellt viele vor eine große Herausforderung.

Doch es ist wirklich ganz leicht!

Die Voraussetzung ist allerdings, dass der Hund darin einen Sinn sieht und ihr es ruhig und langsam angehen lasst. Der Hund benötigt immer eine Nacht zum darüber schlafen, um das Erlernte zu verarbeiten und zu verinnerlichen. Ihr werdet schnell feststellen, dass während dem Training scheinbar null Fortschritte zu verbuchen sind, doch schon am nächsten Tag zeigt der Hund auf einmal ein super Verständnis für seine Aufgabe. Und so arbeitet man sich Step by Step voran und sammelt jede Menge Erfahrung.

Wie mache ich das nun – dem Hund Rechts und Links beibringen ?

Ihr leint euren Hund an (dazu bitte ein passendes Hundegeschirr verwenden – Halsbänder sind überholt und schaden dem Hund langfristig) und lasst den Hund vor euch her laufen. Der Hund soll ruhig ziehen. Außerdem sollte der Hund auf der rechten Wegseite laufen.
Zick-Zack laufen, stehen bleiben, schnuppern oder gar markieren sind nun tabu. Der Hund soll sich auf seine Arbeit konzentrieren und muss immer auf dem Weg bleiben. (dies hilft euch schließlich im richtigen Training auf Wagen oder Dogscooter weiter)

An einer Weggabelung oder Kreuzung gibt man das Kommando (“Rechts” oder “Links”) in die Richtung, in die du den Hund lenken willst.
Ganz klar, der Hund reagiert jetzt nicht, denn er kann mit den Kommandos nichts anfangen. Nun ist es wichtig, stehen zu bleiben und dem Hund zu signalisieren, was man genau von ihm erwartet.
Dies geht von hinten über die Leine oder über Zeichensprache oder du gehst zum Hund vor und führst diesen um die Kurve herum.

Letzteres sollte allerdings nur am Anfang des Trainings erfolgen, denn später hast du auch nicht immer die Möglichkeit, zu dem Hunde vor zu gehen. Dieses Vorgehen sollte nur erfolgen, wenn es wirklich nicht anders geht.

Unsere Kommandos erfolgen komplett in Deutsch. Es gibt noch die “Musher-Sprache”, doch mit dieser habe ich noch nie gearbeitet. Rechts heißt dort “Gee” und Links “Haw”.

Warum ist Deutsch (meiner Meinung nach) besser?

  • Wenn uns Leute wie Wanderer, Spaziergänger etc. begegnen, hören diese auch unsere Kommandos, wissen dann automatisch was wir vor haben und können sich auf uns einstellen. Missverständnisse sind fast ausgeschlossen.
  • Wenn es stressig wird, kommen trotz der angespannten Situation die Kommandos sicher. Ich spreche mit den Hunden wie im Alltag mit Menschen auch. So muss ich nicht erst überlegen wie die einzelnen Kommandos waren. Ich spreche einfach drauf los, gebe die passenden Kommandos und die Hunde wissen was sie tun müssen.
  • Ich kann auf Deutsch viel genauer den Hunden sagen was ich möchte. In der Musher Sprache habe ich nur Rechts und Links (“Gee” und “Haw”).
    Auf Deutsch habe ich neben dem Rechts und Links noch die Möglichkeit mit “Weiter Links” dem Hund zu signalisieren, dass er nur ein Stück nach Links gehen soll. Oder mit “Links rüber”: er soll auf die andere Seite des Weges gehen. Dies kann man dann abwandeln in nur “Rüber” und für “Rechts ran” in “Ran”.

Ich hoffe, du konntest etwas mit nehmen. Wenn noch Fragen sind oder du gar anderer Meinung oder besser Vorgehensweisen hast, dann schreib es in die Kommentare.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Hundi bis bald,
Steve.

 

 

 

 

 

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